„Mondstupfer“

Der „Mondstupfer“ entstand nach einer Geschichte, nach der die Dotternhausener den Mond einfangen wollten. Einige Wirtshausbrüder sollen in einer Vollmondnacht schon recht tief ins Glas geschaut haben. Als sie sich auf den Heimweg machten. sei der Mond direkt über dem Plettenberg gestanden., Da beschlossen sie das goldene Rund mit Stangen vom Plettenberg herabzustoßen. Auf dem Berg angekommen, mussten sie feststellen, dass der Mond wohl doch etwas höher am Himmel hing, als angenommen. Da sahen sie das Spiegelbild des Mondes in einem Wasserfass. Die Freude war groß, denn nun konnten sie den Mond doch noch fangen. Schnell machten sie den Deckel drauf und rollten den gefangenen Mond zu Tal. Unten angekommen, war die Enttäuschung allerdings groß: Das Fass war leer, der Mond war verschwunden. Einer aber fand des Rätsels Lösung: Sie hatten vergessen, den Spunden ins Spundloch zu schlagen und ausgerechnet da musste ihnen der Mond entwischt sein.

Die Maske des zeigt einen verschmitzt lächelnden Halbmond. Ein großer „Wollpoppel“ am Hinterkopf stellt den Vollmond dar, der ebenfalls an der Spitze eines langen Stabes angebracht wurde, mit dem das „Mondstupfen“ symbolisiert werden soll.

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Michael Roeder